Stromlinie en miniature
15.04.2008
Zu ihnen gehören die ADLER Trumpf Rennlimousinen von Peter Herbold. Er hat die `Stromlinie` en miniature handgefertigt: zusammengebaut aus Resine-Teilen, einem hochwertigen Kunststoff, der für höchste Abbildepräzision steht, lackiert mit originalen Acryl-Autolacken und ergänzt durch Chrom- und Aluminiumteile aus so genannten Foto-Ätzteilen. In stundenlanger Feinstarbeit entstanden so authentische Wiedergaben der ADLER-Rennwagen, die bei den 24 Stunden von Le Mans in der Gesamtwertung unter den ersten Zehn reüssierten.
Das waren, wie Peter Herbold aus den Unterlagen des Automobile Club de l`Ouest erfuhr, 1937 zwei weiße Fahrzeuge mit den Startnummern 33 und 34 die von Peter Orssich/Rudolph Sauerwein bzw. Hans Otto Löhr und Paul von Guillaume gesteuert wurden. Huschke von Hanstein und Madame Itier in der silbernen Nr. 25 hatten dagegen kein Glück. Sie wurden in der 40. Runde disqualifiziert. Ein Jahr später fuhren Hans Otto Löhr und Paul von Guillaume in der silbernen `Stromlinie` Nr. 33 auf den 7. Gesamtplatz, fielen aber 1939 – diesmal Startnummer 30 – bereits in der sechsten Runde aus.
Diese Fahrzeuge stehen nun als Verkleinerungen im Maßstab 1:43 in einer Vitrine des Modellautofachgeschäftes `homburgmodell`, das zu den am besten sortierten in Deutschland gehört.
Peter Herbold bezog im Sommer 2007 die Räume in der CENTRAL GARAGE. Aber der Fachmann für Modellbau hatte sich schon lange zuvor einen Namen weit über das Rhein-Main-Gebiet hinaus gemacht. Seit 25 Jahren, davon 16 Jahre im früheren Ladengeschäft in Ober-Erlenbach, präsentiert er eine umfassende Auswahl an Autominiaturen und fertigt mit meisterlicher Präzision und viel Liebe Modelle nach den Wünschen der Kunden an.
Autorin des Artikels: Eva Schweiblmeier

Diesen Artikel finden Sie neben vielen weiteren Themen im CENTRAL COURIER, erhältlich im Museum der CENTRAL GARAGE.