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Der 'Autobahn-ADLER'

18.01.2008

Als das NS-Regime ab 1933 Autobahnen bauen ließ, begannen auch die deutschen Automobilhersteller, sich Gedanken um die Aerodynamik zu machen. Die ADLER-Werke begannen 1934 mit Stromlinien-Karosserien, die auf den Plattformen des Trumpf und Trumpf Junior in Einzelfertigung entstanden und beachtliche Sporterfolge errangen.

Der stromlinienförmige Autobahn-Adler

Motorenentwicklung war nicht die Stärke bei ADLER, so konnten dieunter Mitwirkung von Freiherr v. Koenig-Fachsenfeld entstandenen Wagen dieses Manko ausgleichen.

Nach dem Weggang von Gustav Röhr zu Daimler Benz entwickelte Karl Jenschke, von Steyr, gekommen, als Chefkonstrukteur den fortschrittlichsten stromlinienförmigen Wagen, den „Autobahn-ADLER“. Durch die gerundeten Kotflügel, die schräg gestellte Windschutzscheibe und das Fließheck erhielt er die Form eines halbierten Tropfens. Scheinwerfer, Positionslampen, Winker, Türgriffe und Reserveradkasten waren so integriert, dass sie dem Wind möglichst wenig Angriffsfläche boten.

Bei einem Hubraum von 2,5 Litern und 58 PS erreichte der „Autobahn-ADLER“ eine sensationelle Spitzengeschwindigkeit von 125 km/h. Der „Typ 10“ kam ab 1937 in vier Modellversionen auf den Markt, verkauft wurden jedoch nur knapp 5300 Stück. Der nicht gerade billige Mittelklassewagen hatte kurz vor und im Krieg keine Zukunft.

Autorin des Artikels: Eva Schweiblmeier


CENTRAL COURIER zur Adler-Ausstellung

Diesen Artikel finden Sie neben vielen weiteren Themen im CENTRAL COURIER, erhältlich im Museum der CENTRAL GARAGE.

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